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Gebäudethermografie/Wärmebildaufnahmen: Erkennen von Energieverlusten

„Dem menschlichen Auge erschließt sich vieles durch bloße Betrachtung“. Dieser Feststellung aus früherer Zeit trifft für den Bereich der heutigen Technik nicht ausreichend zu. Ohne den Einsatz spezieller Messinstrumente wäre Fortschritt nicht denkbar. In der Gebäudediagnostik ist die Infrarot-Thermografie ein unverzichtbares Messmittel.

Der Einsatz der Wärmebildkamera (bei uns im Einsatz: FLIR ThermaCam B360) versetzt in die Lage, die Wärmeabstrahlung von Gebäuden sichtbar zu machen. Durch Temperaturunterschiede der Oberflächen des betrachteten (gemessenen) Bereichs entsteht ein „Wärmebild“ in verschiedenen Farben. Das Wärmebild wird dabei auch durch das Material (z.B. Wärmeleitfähigkeit) und die dahinter liegenden Einbauten bestimmt. So kann auch häufig auf die sich hinter der Oberfläche befindenden Auf- und Einbauten geschlossen werden, weil:

  • Hohlräume führen zur Abkühlung von Oberflächen (Heizperiode).

  • Undichtigkeiten führen zur lokalen Auskühlung (Heizperiode).

  • Baustoffe (Konstruktionen) wie Holzbalken oder Stahlträger verändern die Wärmeleitung.

  • Heizleitungen erwärmen die Wand lokal.

  • Trinkwasserleitungen kühlen die Wand aus.

  • Luft kühlt oder wärmt weniger als Wasser.


Eine Zielsetzung der Gebäudethermografie besteht darin, mit möglichst geringem Zeitaufwand, Wärmeverluste an der Gebäudehülle oder im Innenbereich bzw. den Zustand der Wärmeisolierung des Gebäudes aufzuzeigen. Durch die aussagekräftige Falsch-Farbendarstellung können Dämmungsfehler, Energieverluste und Schäden schnell analysiert werden. Im Überblick leistet die Gebäudethermografie:

  • Überprüfung der thermischen Isolierung von Gebäuden; Erkennen von Energieverlusten.

  • Auffinden von Wärmebrücken (geometrisch, materialbedingt, dämmungsbedingt).

  • Abschätzung des Sanierungsaufwandes bei Altbauten (z.B. Fugen, Fenster).

  • Luftundichtigheitsuntersuchung mit Ortung von Fehlstellen (ggf. in Verbindung mit Blower Door: Erzeugung von Unterdruck im Gebäude).

  • Funktionsprüfung von Flächenheizungen (z.B. Fußboden od. Wandheizung).

  • Diagnostik zur Entstehung von Wasserschäden.

  • Lagebestimmung von Leitungen (z.B. Heizung, Wasser) unter Putz oder Estrich.

  • Leckortung – Sanitär- und Heizungstechnik.

  • Gutachtersupport zur Unterstützung von Sachverständigen.


Voraussetzung für eine Thermografie ist, dass Temperaturunterschiede vorhanden sind. Wenn z.B. alle Heizungen aus sind und es innen so kalt wie außen ist, kann die Thermografie nicht durchgeführt werden. Die Thermografie lebt von Temperaturunterschieden; dass ist es was sichtbar gemacht wird.

Haben Sie Fragen; wünschen Sie unsere Leistungen? » Sprechen Sie uns an, wir sind gern für Sie da!


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