Gebäudeschadstoffe, Schimmelpilze im Haus, Innenraumschadstoffe, Gifte im Haus, Schadstoffmessung, Umweltanalyse, Raumluftmessung, Luftuntersuchung, Analyselabor, Umweltanalysen, Gebäudeanalysen, Schadstoffkataster, Umweltgifte, Gerüche, schlechter Geruch im Haus, schlechte Luft, Raumklima, Baubiologie, Fertighaus Schadstoffe, Formaldehyd, Holzschutzmittel, Asbest, PCP, Lindan, PCB, Lösungsmittel, Fogging, Fungizide, Pestizide, Biozide, Insektizide, Elektosmog, Strahlung, Gebäudethermografie, Wärmebildaufnahme, Thermographie, Braunschweig, Salzgitter, Wolfenbüttel, Goslar, Harz, Wolfsburg, Helmstedt, Gifhorn, Peine, Hannover, Niedersachsen, Gutachter, Sachverständige


|
|
|

|

|

Flammschutzmittel (Phosphorsäureester)
Bei Flammschutzmitteln wie z.B. TCEP, TCPP, oder TBEP handelt es sich um Substanzen der Gruppe der Phosphorsäueester. Sie werden technisch sowohl als Flammschutzmittel,
als auch als Weichmacher in vielen Baustoffen eingesetzt.
TCEP wird bereits seit 1929 technisch hergestellt. Dieser Stoff ist hinsichtlich seines Vorkommens und
seiner Toxizität am besten untersucht und wird oft als Leitparameter (für chlorierte Phosphorsäueester) herangezogen.
Unterschieden werden halogenierte bzw.
chlorierte Flammschutzmittel (zu denen z.B. TCEP und TCPP gehören) von halogenfreien (zu denen z.B. TBEP gehört).
Aufgrund der Toxizität der chlorierten
Phosphorsäueester geht ihr Einsatz zurück, während der Einsatz der halogenfreien ansteigt. In Innenräumen finden Flammschutzmittel einen erheblichen Einsatz z.B.
in Polyurethan-Schäumen (z.B. Möbel, Montageschäume), Farben, Klebern, Tapeten und Teppichen. Ein weiterer Einsatzbereich sind Kunststoffe und PVC- Produkte sowie
Kunststoffgehäuse von Elektrogeräten aus dem Unterhaltungs- und Informationsbereich.
TBEP wird zudem in einigen Reinigungs- oder Versiegelungsmitteln als "Selbstglanzdispersion" eingesetzt. Flammschutzmittel wie TCEP verfügen über einen nicht zu vernachlässigenden Dampfdruck, so dass sie aus den Materialien freigesetzt werden können und es zur Anreicherung, sowohl in der Raumluft, als auch im Staub kommen kann. Flammschutzmittel können somit über die Atemluft, aber auch durch die Nahrung oder durch Hautkontakt aufgenommen werden. TCEP gilt als das am problematischsten eingestufte Flammschutzmittel
neurotoxisch, reproduktionstoxisch, krebserzeugend). Die nicht chlorierten Flammschutzmittel, zu denen z.B. TBEP gehört, werden derzeit als weniger problematisch eingestuft. TBEP ist mit den Sicherheitsratschlägen “Berührung mit den Augen und der Haut vermeiden“ [S24/25] gekennzeichnet. Im Sinn des Vorsorgegrundsatzes sollte in Innenräumen auf eine Geringhaltung von Flammschutzmitteln geachtet werden.

ausführliche weitere Informationen:


|
|

|
|

|