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Akute und chronische Wirkungen

Zusammenhänge zwischen Gesundheitsbeschwerden und Belastungen in Innenräumen sind für Betroffene häufig schwer zu erkennen:

  • Das Spektrum möglicher Gesundheitsbeschwerden durch Belastungen in Innenräumen ist groß. Betroffene können mit unspezifischen Symptomen reagieren; entsprechende Beschwerdebilder werden von Außenstehenden oft verharmlost.
  • Einzelne-, Kombinations- (Synergismen) und Wechselwirkungen der Einflussfaktoren lassen oft keine definitiven Grenzwerte zu und sind - ohne entsprechende Kenntnisse - nicht als Ursache auszumachen oder bewertbar.
  • Symptome durch Innenraum-Belastungen treten in der Regel erst nach relativ langen Zeiträumen auf; kurzfristig auftretende Gesundheits-Störungen sind nur bei gesundheitlicher Vorbelastung wie Allergien, Immunschwäche oder bereits erhöhter Empfindlichkeit zu erwarten.
Akute Wirkungs-Erscheinungen treten in der Regel nur bei hohen Schadstoff-Konzentrationen auf, die in Innenräumen selten erreicht werden. Bereits bestehenden Umwelterkrankungen oder Sensibilisierungen bilden hier die Ausnahme.

Durch Langzeiteffekte kann es schon bei geringen Konzentrationen zu chronischen Wirkungen kommen. Krebs erzeugende, Frucht schädigende oder Erbgut verändernde Stoffe können schon bei geringen Mengen in der Innenraumluft bedenklich sein. Diese - wie anders eingestufte Substanzen in der Raumluft oder im Hausstaub - werden bezüglich Ihrer gesundheits-gefähdenden Wirkungen in der Regel nach toxikologisch oder statistisch begründeten Richtwerten bewertet.

Es bleibt auch mit Hilfe dieser Bewertungskonzepte oft schwierig, die Auswirkungen bestimmter Schadstoffe und -konzentrationen vorherzusagen. Belastungen in Innenräumen können sich gegenseitig beeinflussen und im Zusammenspiel neue und unerforschte Wirkungen hervorrufen. Dazu kommt, dass zum Beispiel Kinder, schwangere Frauen und kranke Menschen besonders empfindlich reagieren. Aus diesem Grund sind die in der Rubrik » Können Häuser krank machen? beschriebenen Wirkungen als Orientierungshilfen zu verstehen.

Grundsätzlich sollte für Innenräume gelten:

Im Sinn der Vorsorge ist jede Reduzierung von erkannten Risikofaktoren in Innenräumen umzusetzen, wenn sie unter Beachtung genannter Zusammenhänge und Bewertungskriterien begründbar und aussichtsreich ist.

Über diesen Weg hat sich in der Praxis gezeigt, dass so in vielen Fällen die Ursachen für gesundheitliche Beschwerden in Innenräumen ermittelt und beseitigt werden können.

ausführliche weitere Informationen:

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Immobilien-Ankauf

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Prävention

Können Häuser krank machen?

akute und chronische Wirkungen



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