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Können Häuser krank machen?

Schon mit dem Auftreten vieler Erkrankungsfälle durch Schadstoffe wie zum Beispiel Formaldehyd, Asbest, Holzschutzmittel, PCB oder Schimmelpilzen, bereits seit den 70er Jahren, wurde klar, dass diese Frage mit "ja" beantwortet werden muss.

Umweltbedingungen in unserem nächsten Umfeld, also insbesondere dort wo wir wohnen, leben und arbeiten, können eine große Bedeutung für unsere Gesundheit haben.

Tatsächlich gibt es den Ausdruck für "Kranke Häuser" auch schon recht lange. Er wurde von Fachleuten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "Gebäude-Krankheit" oder nach der englischsprachigen Bezeichnung als "Sick-Building-Syndrom" (SBS) bezeichnet.

Es ist hiermit natürlich nicht im engen Sinn gemeint, dass das Gebäude erkrankt, sondern das in betreffenden Fällen die Ursachen für Krankheiten nicht bei den Menschen, sondern im Umfeld - dem Gebäude - zu suchen sind.

So breit wie die Palette von Schadstoffen und Belastungen in Innenräumen sein kann, so groß ist auch das Spektrum möglicher Gesundheitsgefahren, das von Ihnen ausgeht:

  • Atemwegsprobleme, Reizung der Mund- Rachen und Bronchialschleimhäute
  • Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Schwindel, Müdigkeit, Antriebsverluste und depressive Verstimmungen
  • Auftreten von Husten, sowie Hautreizungen und Juckreiz
  • Augenreizungen und Sehstörungen
  • Geruchs- und Geschmacksstörungen
  • Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen
  • Infektanfälligkeit
  • Allergien gegen Pollen, Tierallergene, Metalle usw., aber auch gegen Nahrungsmittel und Chemikalien
  • Sensibilisierung gegenüber Umweltreizen wie Lärm, Abgase, chemische Gerüche, Elektromagnetische Felder
  • Allgemeine Chemikalienunverträglichkeit (MCS)
  • Schädigungen der Entgiftungsorgane wie Leber und Nieren
  • krebserregende-, erbgut-, fruchtschädigende Wirkungen
  • u.a.m.
» Akute und chronische Wirkungen

Gesundheitliche Wirkungen von Schadstoffen in Innenräumen werden im Wesentlichen beeinflusst durch:

  • die Eigenschaften des Stoffes
  • seiner Konzentration (zum Beispiel in Raumluft oder Hausstaub)
  • die Zeitspanne in der ein Stoff einwirken kann
  • der spezifische Empfindlichkeit des Menschen
  • mögliche Kombinations- und Wechselwirkungen mit anderen Stoffen
  • dem Nutzungszweck des Gebäudes, bzw. der Aktivitäten im Gebäude
Wenn ihr Arzt andere Gründe für Ihre Krankheitssymptome ausschließt und medizinische Therapien nicht greifen, sollten Sie klären, ob Schadstoffe in Ihrem Umfeld die Ursache sind.

Ein gesundes Wohn- und Arbeitsumfeld bietet ein oftmals nicht erkanntes Maß an Prävention oder Gesundheitsnachsorge ist aktiver Gesundheitsschutz.

ausführliche weitere Informationen:

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